Klaus Werle
Redakteur Manager Magazin und Autor des Buches "Die Perfektionierer"
Der Mensch wird immer perfekter. Aber bringt ihm das auch was? Dieser Frage geht Klaus Werle in seinem Buch „Die Perfektionierer“ auf den Grund.
Er zeigt, wer in Wahrheit vom Optimierungswahn profitiert: Boomende Bildungsanbieter wie Nachhilfeinstitute und Privatschulen etwa. Eine wuchernde Lebenshilfe-Industrie mit Ratgeberliteratur und Coaches für alle Gelegenheiten. Unternehmen, für die wir in Studium und Beruf das Letzte geben - und denen wir als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen, sowie ganze Lifestyle-Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen leben.
Der Einzelne dagegen droht sich in den Paradoxien der Perfektion zu verheddern: Weil er permanent seine Schwächen ausbügelt, kann er seine Stärken nicht ausspielen. Intelligent, topqualifiziert, gescheitert - so sehen viele Karrieren aus, noch ehe sie begonnen haben.
Klaus Werle deckt die perfektionistischen Denkfehler auf und analysiert die Folgen für eine Gesellschaft, in der aus dem Drang zur Optimierung ein Zwang wird. Eine fällige Abrechnung.
Klaus Werle, Jahrgang 1973, studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg und der University of Exeter. Er ist Absolvent der renommierten Henri-Nannen-Journalistenschule, spricht Englisch, Französisch und etwas Spanisch. Werle hat für Spiegel, Stern, FAZ, Facts, Merian, Berliner Zeitung und »Sabine Christiansen« gearbeitet. Für die Frankfurter Rundschau schreibt er regelmäßig Sprachglossen. Seit April 2004 ist Klaus Werle Redakteur beim Manager Magazin und arbeitet für die Ressorts Trends und Karriere. »Die Perfektionierer« ist sein drittes Buch.
Aktuelle Veröffentlichungen
Warum der Optimierungswahn uns schadet - und wer wirklich davon profitiert.
256 Seiten.
ISBN: 3-593-39093-0
EUR 19,90
Campus Verlag

