Konstantin Wecker

Konstantin Wecker

Musiker, Komponist und Autor

Konstantin Wecker, politisch engagierter Liedermacher und Komponist, blickt in seiner Biografie auf die ersten 60 Jahre seines Lebens zurück. In "Die Kunst des Scheiterns - Tausend unmögliche Wege, das Glück zu finden" berichtet der Parade-Revoluzzer Deutschlands erstaunlich offen von den Höhen und Tiefen seines Lebens.

Weckers Buch ist eine Geschichte von Veränderung und Verwandlung, eine Meditation über die Lektionen des Lebens, eine Anleitung in der Kunst des Scheiterns, wie man nämlich aus Misserfolgen lernen und Positives aus negativen Erfahrungen herausholen kann. "Man kann auch auf einer Leiter, deren Sprossen aus Niederlagen gebaut sind, schön nach oben klettern!"

Wecker erregte mit seinen sadopoetischen Gesängen erstmals in den 1970er Jahren Aufsehen. Lieder wie "Willy" oder "Genug ist nicht genug" haben den Nerv der Post-68er-Generation getroffen. Sie erzählten vom unangepassten, selbstbestimmten Leben und davon, dass man sich von nichts und niemandem unterkriegen lassen sollte. Gegen Establishment und Spießbürgertum und für Revolution, Lebenslust und freie Liebe sang Konstantin Wecker. 

Die Rebellion gegen Normen und Regeln einer genormten und geregelten Welt verschaffte ihm große Erfolge, aber auch Gefährdungen. Später der Absturz: Wecker wurde wegen Kokain-Konsums zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt, die Entziehungskur war mühselig, das finanzielle Desaster blieb ebenso nicht aus wie die Häme der Regenbogenpresse.

Dieser Tiefpunkt war aber auch ein Wendepunkt, beinhaltete eine Chance auf Veränderung und Erneuerung. Neue Texte entstanden, neue Lieder, eine andere Sicht auf Ruhm und Prominenz aber auch der Mut wuchs, sich die eigenen Zweifel und Ängste einzugestehen.

Und wenn eine Koryphäe wie der berühmte Psychoanalytiker Arno Gruen von einem „bewegenden Buch“ spricht, „voller Kühnheit, Mitgefühl, Kreativität und politischer Intelligenz“ – dann spürt man ein wenig vom Gewinn, der jedem Scheiternden winkt. Konstantin Wecker hat ein großes kleines Buch vorgelegt!

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